Neue "schützende Arme" für die Blutbuche
Neue "schützende Arme" für die Blutbuche

Die Blutbuche vor dem Johanneum hat wieder "schützende Arme"

Wildeshausen, 24.10.2019 - Die Unterstützungs-Aktion für die Blutbuche vor dem Krankenhaus Johanneum geht in die nächste Runde: Der bunte Schal, der ihr am 6.9. umgelegt worden war, verschwand zwei Wochen später - wer das war, ist unbekannt... Nun haben mehrere Strickgruppen einen neuen Schal erstellt. Er wurde dem Baum erneut umgelegt als Symbol dafür, dass er schützend umarmt und bewahrt werden soll. Die Aktion ist ein Protest dagegen, dass das Krankenhaus Johanneum im Zuge einer Erweiterung des Gebäudes die sehenswerte Blutbuche "opfern" könnte. Gegen dieses Vorhaben richtet sich auch eine Unterschriftenaktion: Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für den Erhalt der Blutbuche einsetzen, können sich an verschiedenen Orten in Wildeshausen in entsprechende Unterschriftenlisten eintragen. - Wie berichtet, setzt sich unsere NABU-Ortsgruppe dafür ein, dass die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Oldenburg diesem Baum den Status eines Naturdenkmals verleiht. – Näheres dazu auf dieser Seite.

Ein possierlicher "Hausbesetzer"
Ein possierlicher "Hausbesetzer"

Kontrolle und Reinigung von Nistkästen läuft

Dötlingen / Wildeshausen Oktober-November 2019 -

Die NABU-Ortsgruppe Dötlingen-Wildeshausen betreut mehrere hundert Nistkästen, sowohl für Brutvögel als auch für Fledermäuse. Derzeit werden sie von kleinen Gruppen Ehrenamtlicher nach und nach kontrolliert und gereinigt. Der Bruterfolg wird dabei in Listen vermerkt und erlaubt so über mehrere Jahre gesehen Aufschlüsse darüber, wie es um die Vogel- und Fledermaus-Population bestellt ist.

Manchmal ereignen sich dabei auch kuriose Begegnungen, vor allem dann, wenn Feldmäuse eine eigentlich für Vögel oder Fledermäuse gedachte Nisthilfe als Winterquartier besetzt haben. Es kommt auch vor, dass Nistkästen als Vorratskammern genutzt werden, in denen die Mäuse vor allem Eicheln bunkern. Im Allgemeinen drücken wir dann ein Auge zu in der Erwartung, dass die niedlichen Nager diese Quartiere bis zum nächsten Frühling wieder räumen.

Beeren im Schnee
Beeren im Schnee

Der Winter naht: Was jetzt noch im Garten zu tun ist, und was nicht

Der November läutet für die meisten Gärtner*innen eine ruhige Phase ein. Die Natur begibt sich in die wohl verdiente Winterruhe und schaltet einen Gang zurück. Wir können sie dabei unterstützen, gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen, zum Beispiel, indem wir das Laub liegen lassen, die Stauden nicht schneiden und den Tieren so Nahrungsquelle und Schlafpatz für den Winter sichern.

 

Sie sind noch voller Tatendrang? Dann pflanzen Sie doch eine Vogelschutzhecke. Schon im nächsten Jahr können sich die Vögel in ihrem Garten über Früchte und Samen freuen.



Nähere Informationen zum "Vogel des Jahres" auf dieser Seite.


Tote Grünfinken durch Trichonomaden

Futter- und insbesondere Wasserstellen als Ansteckungsherde

Grünfinken an Futterstelle (Foto: NABU / Wolfgang Schwiebs)
Grünfinken an Futterstelle (Foto: NABU / Wolfgang Schwiebs)

Beim NABU gehen vorwiegend im Sommer, aber auch jetzt noch im Herbst, Meldungen zu erkrankten oder toten Grünfinken ein. Dafür verantwortlich ist der Erreger „Trichomonas gallinae“. Vogelfreunde sind aufgerufen, infizierte Tiere zu melden und die Ausbreitung der Krankheit durch einfache Maßnahmen zu stoppen.

Genaue Zahlen liegen zwar nicht vor. Der NABU geht aber in Schätzungen davon aus, dass bereits der Epidempie im Jahr 2009 etwa 80.000 Grünfinken zum Opfer fielen.

Um die weitere Verbreitung von Trichomonas gallinae zu unterbinden, rät der NABU dringend, das Füttern sofort bis zum nächsten Winter einzustellen, sobald mehr als ein kranker oder toter Vogel an einer Sommerfutterstelle beobachtet werden. Ebenso sollten unbedingt alle Vogeltränken entfernt werden. Selbst die tägliche Reinigung von Futterstellen und Wasserstellen reicht nicht aus, um die Vögel vor Ansteckung zu schützen, sobald kranke Artgenossen in der Nähe sind.

Meldungen über kranke und tote Singvögel nimmt der NABU auf seiner Internetseite www.Gruenfinken.NABU-SH.de entgegen. Verdachtsfälle aus Regionen, in denen der Nachweis des Erregers bislang nicht gelang, sollten den Kreisveterinären angezeigt werden und tote Vögel dort als Proben angeboten werden, damit das Auftreten des Erregers amtlich dokumentiert werden kann.

Weitere Informationen finden sich auf dieser Seite des NABU-Bundesverbands.


Luftballons steigen lassen - nur ein harmloser Spaß?

Warum Luftballons im Freien eine Gefahr für die Umwelt und viele Meerestiere darstellen

Auf Stadtfesten, Geburtstagen, Hochzeiten, Vereinsfeiern und zu anderen Anlässen steigen sie in die Lüfte: 99 Luftballons und mehr. Das sieht ziemlich hübsch aus, zugegeben.

Irgendwann und irgendwo kommen die Ballons aber schließlich doch wieder herunter. Dann landen sie in Wäldern oder nicht selten auch in den Ozeanen, wo sie eine ähnliche Umweltbelastung wie Plastik darstellen. Die Gummiballons geben Schadstoffe ab. In den Schnüren können sich Tiere verfangen, z.B. Meeresschildkröten oder Vögel, und manche Tiere halten die Überreste der Ballons irrtümlich für Nahrung. Wenn sie sie zu sich nehmen, gehen sie elend zugrunde.

Auch so genannte „biologisch abbaubare Luftballons“ stellen keine Alternative dar, denn deren Zerfall dauert ebenfalls mehrere Jahre!

Wer also Luftballons kauft, sollte sie nur zu Hause verwenden, nicht steigen lassen und nach Gebrauch einsammeln und in den Restmüll tun.

 

Auf diesen Seiten finden sich detailliertere Informationen zu den Gefahren durch freigelassene Luftballons :


Für eine naturnahe Gestaltung von Gärten

Schotterwüsten vermeiden und Biodiversität fördern

Schottergarten - Foto: NABU / Iris Barthel
Schottergarten - Foto: NABU / Iris Barthel

Modern, unkrautfrei und pflegeleicht. Dies sind die Schlagworte, mit denen für einen Steingarten im Vorgarten geworben wird. Beobachtungen erwecken den Eindruck, dass der Trend nicht nur auf Privatgrund, sondern auch auf öffentlichen Flächen anhält.

 

Der NABU Niedersachsen kommentiert diese derzeit grassierende klimafeindliche Unsitte und wirbt auf dieser Seite für die Anlage eines naturnahen Gartens, da dieser wider Erwarten wenig Arbeit macht und einen Beitrag für die ökologische Vielfalt leistet.


NABU Dötlingen-Wildeshausen

Kontaktaufnahme:

 

Marianne Bernhard-Beeskow (Dötlingen)

Tel: 04433-9699856

mail@ms-nordbild.de

 

Wolfgang Pohl (Wildeshausen)

Tel: 04431-5882

wpohl.nabu@gmx.de

 

Spenden für die Natur - Unsere Kontodaten:

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