Virus SARS-CoV-2
Virus SARS-CoV-2

Corona-Virus: Auch der NABU lässt Vorsicht walten

Auch das Coronavirus ist natürlich ein Teil der Natur, doch es zählt nicht unbedingt zu den Organismen, für deren Artenschutz sich der NABU stark macht.

Doch Scherz beiseite: Angesichts der allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen, die derzeit die Kontakte im öffentlichen Leben deutlich einschränken, hat sich der NABU ebenfalls entschlossen, für eine gewisse Zeit bestimmte Formen sozialer Aktivitäten zurückzufahren. Hiermit soll versucht werden, die Infektionskette zu unterbrechen oder zumindest zu verlangsamen und gerade ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen zu schützen.

Alle Veranstaltungen und Treffen sind daher auf unbestimmte Zeit abgesagt. Bitte informiert euch selbstständig über die euch bekannten Kontaktadressen und über diese Webseite, wann die Aktivitäten des NABU Dötlingen-Wildeshausen wieder "aufleben".

Anemonen im Lehmkuhlenwald
Anemonen im Lehmkuhlenwald

Aktions-Tipps im Frühling in Zeiten von Corona

In der Corona-Krise lautet das Gebot der Stunde: zu Hause bleiben. Rausgehen nur, um das Nötigste zu erledigen oder frische Luft zu schnappen. Und auch an der frischen Luft und in der Natur gelten zurzeit klare Regeln: Mindestens 1,5 Meter Abstand halten, Menschenansammlungen meiden, bei Begegnungen mit älteren Menschen besonders vorsichtig sein und nach dem Spaziergang Hände waschen oder unterwegs desinfizieren.

 

Gerade für Eltern sind diese Zeiten eine besondere Herausforderung. Kinder wollen sich beschäftigen, sie wollen spielen, die Welt entdecken und Neues kennenlernen. Und auch die Großen brauchen manchmal Zerstreuung und Ablenkung von den vielen Sorgen, die wir alle in diesen Zeiten haben. Daher hält der NABU Tipps für kleine Aktionen für Jung und Alt bereit:

Vogelexkursionen: morgens und abends
Vogelexkursionen: morgens und abends

Vorschau: NABU- Vogelwanderungen im Frühling?

Von verschiedener Seite treffen Anfragen bei uns ein, wann denn und ob überhaupt in diesem Frühjahr unsere beliebten Vogel-Exkursionen (frühmorgens und gegen Abend) stattfinden werden.

 

Eine Antwort darauf zu geben fällt im Moment schwer, da niemand sagen kann, wie sich die Corona-Epidemie weiter entwickelt und wann die jetzigen Einschränkungen wieder aufgehoben werden können.

 

Nach unserer derzeitigen Planung könnten wir sie frühestens Mitte April, wahrscheinlich aber erst im Mai anbieten. Diese ungefähre Terminangabe ist aber mit vielen Fragezeichen versehen, weil die Gefahrenlage von der Politik immer wieder neu bewertet wird.  Wir  werden verlässliche Termine rechtzeitig bekannt geben, wenn sich die Situation im öffentlichen Leben wieder entspannt hat.



Nähere Informationen zum "Vogel des Jahres" auf dieser Seite.


Luftballons steigen lassen - nur ein harmloser Spaß?

Warum Luftballons im Freien eine Gefahr für die Umwelt und viele Meerestiere darstellen

Auf Stadtfesten, Geburtstagen, Hochzeiten, Vereinsfeiern und zu anderen Anlässen steigen sie in die Lüfte: 99 Luftballons und mehr. Das sieht ziemlich hübsch aus, zugegeben.

Irgendwann und irgendwo kommen die Ballons aber schließlich doch wieder herunter. Dann landen sie in Wäldern oder nicht selten auch in den Ozeanen, wo sie eine ähnliche Umweltbelastung wie Plastik darstellen. Die Gummiballons geben Schadstoffe ab. In den Schnüren können sich Tiere verfangen, z.B. Meeresschildkröten oder Vögel, und manche Tiere halten die Überreste der Ballons irrtümlich für Nahrung. Wenn sie sie zu sich nehmen, gehen sie elend zugrunde.

Auch so genannte „biologisch abbaubare Luftballons“ stellen keine Alternative dar, denn deren Zerfall dauert ebenfalls mehrere Jahre!

Wer also Luftballons kauft, sollte sie nur zu Hause verwenden, nicht steigen lassen und nach Gebrauch einsammeln und in den Restmüll tun.

 

Auf diesen Seiten finden sich detailliertere Informationen zu den Gefahren durch freigelassene Luftballons :


Für eine naturnahe Gestaltung von Gärten

Schotterwüsten vermeiden und Biodiversität fördern

Schottergarten - Foto: NABU / Iris Barthel
Schottergarten - Foto: NABU / Iris Barthel

Modern, unkrautfrei und pflegeleicht. Dies sind die Schlagworte, mit denen für einen Steingarten im Vorgarten geworben wird. Beobachtungen erwecken den Eindruck, dass der Trend nicht nur auf Privatgrund, sondern auch auf öffentlichen Flächen anhält.

 

Der NABU Niedersachsen kommentiert diese derzeit grassierende klimafeindliche Unsitte und wirbt auf dieser Seite für die Anlage eines naturnahen Gartens, da dieser wider Erwarten wenig Arbeit macht und einen Beitrag für die ökologische Vielfalt leistet.


NABU Dötlingen-Wildeshausen

Kontaktaufnahme:

 

Marianne Bernhard-Beeskow (Dötlingen)

Tel: 04433-9699856

mail@ms-nordbild.de

 

Wolfgang Pohl (Wildeshausen)

Tel: 04431-5882

wpohl.nabu@gmx.de

 

Spenden für die Natur - Unsere Kontodaten:

Bank   Volksbank Wildeshauser Geest eG

IBAN    DE50 2806 6214 3630 0381 00

BIC       GENODEF1WDH