Maulwurf "Grabowski"
Maulwurf "Grabowski"

Damit mag nicht jede*r gerechnet haben:

Der Maulwurf ist „Tier des Jahres 2020

Die Deutsche Wildtier Stiftung ernennt den unter Naturschutz stehenden Europäischen Maulwurf (Talpa europaea) zum Tier des Jahres 2020. Maulwürfe sind zwar keine bedrohte Art, wegen ihrer besonderen ökologischen Funktion verdienen sie jedoch mehr Wertschätzung

Mehr zum Maulwurf

 

Der Schwarzblaue Ölkäfer ist „Insekt des Jahres 2020“

Im Haus der Natur in Potsdam wurde am 27. November der Schwarzblaue Ölkäfer (Meloe proscarabaeus) zum Insekt des Jahres 2020 gekürt. Das Kuratorium unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Thomas Schmitt, Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut in Müncheberg, und der Schirmherrin Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, prämierte die Käferart aus einer Reihe von Vorschlägen. Der Schwarzblaue Ölkäfer wurde in der Menschheitsgeschichte aufgrund seines im Körper enthaltenen Reizgiftes Cantharidin als Heiltier, aber auch für Giftmorde verwendet.

Liebe Kinder – bitte nicht nachmachen!

Mehr zum Schwarzblauen Ölkäfer

Rückblick...
Rückblick...

Monatstreffen Dezember mit Jahresrückblick 2019

Die NABU-Ortsgruppe Dötlingen-Wildeshausen lädt ein zum Monatstreffen

 

am Dienstag, 10. Dezember 2019, 19:00 Uhr

 Gut Altona, Wildeshauser Str. 34, 27801 Dötlingen

 

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Anlass genug, in Wort und Bild einen Blick zurück zu werfen auf Projekte und Aktivitäten des Jahres 2019, die die Arbeit in unserer NABU-Ortsgruppe bestimmt haben.

Und wir schauen nach vorn und umreißen die voraussichtlichen Aktionsschwerpunkte, die uns im Jahr 2020 beschäftigen werden.

Im Anschluss daran tauschen wir Meinungen und Gedanken zu aktuellen Themen und Fragestellungen aus dem Bereich des Natur- und Umweltschutzes in der Region aus.

Gäste sind herzlich willkommen!

Beeren im Schnee
Beeren im Schnee

Der Winter naht: Was jetzt noch im Garten zu tun ist, und was nicht

Der November läutet für die meisten Gärtner*Innen eine ruhige Phase ein. Die Natur begibt sich in die wohl verdiente Winterruhe und schaltet einen Gang zurück. Wir können sie dabei unterstützen, gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen, zum Beispiel, indem wir das Laub liegen lassen, die Stauden nicht schneiden und den Tieren so Nahrungsquelle und Schlafpatz für den Winter sichern.

 

Sie sind noch voller Tatendrang? Dann pflanzen Sie doch eine Vogelschutzhecke. Schon im nächsten Jahr können sich die Vögel in Ihrem Garten über Früchte und Samen freuen.



Nähere Informationen zum "Vogel des Jahres" auf dieser Seite.


Tote Grünfinken durch Trichonomaden

Futter- und insbesondere Wasserstellen als Ansteckungsherde

Grünfinken an Futterstelle (Foto: NABU / Wolfgang Schwiebs)
Grünfinken an Futterstelle (Foto: NABU / Wolfgang Schwiebs)

Beim NABU gehen vorwiegend im Sommer, aber auch jetzt noch im Herbst, Meldungen zu erkrankten oder toten Grünfinken ein. Dafür verantwortlich ist der Erreger „Trichomonas gallinae“. Vogelfreunde sind aufgerufen, infizierte Tiere zu melden und die Ausbreitung der Krankheit durch einfache Maßnahmen zu stoppen.

Genaue Zahlen liegen zwar nicht vor. Der NABU geht aber in Schätzungen davon aus, dass bereits der Epidempie im Jahr 2009 etwa 80.000 Grünfinken zum Opfer fielen.

Um die weitere Verbreitung von Trichomonas gallinae zu unterbinden, rät der NABU dringend, das Füttern sofort bis zum nächsten Winter einzustellen, sobald mehr als ein kranker oder toter Vogel an einer Sommerfutterstelle beobachtet werden. Ebenso sollten unbedingt alle Vogeltränken entfernt werden. Selbst die tägliche Reinigung von Futterstellen und Wasserstellen reicht nicht aus, um die Vögel vor Ansteckung zu schützen, sobald kranke Artgenossen in der Nähe sind.

Meldungen über kranke und tote Singvögel nimmt der NABU auf seiner Internetseite www.Gruenfinken.NABU-SH.de entgegen. Verdachtsfälle aus Regionen, in denen der Nachweis des Erregers bislang nicht gelang, sollten den Kreisveterinären angezeigt werden und tote Vögel dort als Proben angeboten werden, damit das Auftreten des Erregers amtlich dokumentiert werden kann.

Weitere Informationen finden sich auf dieser Seite des NABU-Bundesverbands.


Luftballons steigen lassen - nur ein harmloser Spaß?

Warum Luftballons im Freien eine Gefahr für die Umwelt und viele Meerestiere darstellen

Auf Stadtfesten, Geburtstagen, Hochzeiten, Vereinsfeiern und zu anderen Anlässen steigen sie in die Lüfte: 99 Luftballons und mehr. Das sieht ziemlich hübsch aus, zugegeben.

Irgendwann und irgendwo kommen die Ballons aber schließlich doch wieder herunter. Dann landen sie in Wäldern oder nicht selten auch in den Ozeanen, wo sie eine ähnliche Umweltbelastung wie Plastik darstellen. Die Gummiballons geben Schadstoffe ab. In den Schnüren können sich Tiere verfangen, z.B. Meeresschildkröten oder Vögel, und manche Tiere halten die Überreste der Ballons irrtümlich für Nahrung. Wenn sie sie zu sich nehmen, gehen sie elend zugrunde.

Auch so genannte „biologisch abbaubare Luftballons“ stellen keine Alternative dar, denn deren Zerfall dauert ebenfalls mehrere Jahre!

Wer also Luftballons kauft, sollte sie nur zu Hause verwenden, nicht steigen lassen und nach Gebrauch einsammeln und in den Restmüll tun.

 

Auf diesen Seiten finden sich detailliertere Informationen zu den Gefahren durch freigelassene Luftballons :


Für eine naturnahe Gestaltung von Gärten

Schotterwüsten vermeiden und Biodiversität fördern

Schottergarten - Foto: NABU / Iris Barthel
Schottergarten - Foto: NABU / Iris Barthel

Modern, unkrautfrei und pflegeleicht. Dies sind die Schlagworte, mit denen für einen Steingarten im Vorgarten geworben wird. Beobachtungen erwecken den Eindruck, dass der Trend nicht nur auf Privatgrund, sondern auch auf öffentlichen Flächen anhält.

 

Der NABU Niedersachsen kommentiert diese derzeit grassierende klimafeindliche Unsitte und wirbt auf dieser Seite für die Anlage eines naturnahen Gartens, da dieser wider Erwarten wenig Arbeit macht und einen Beitrag für die ökologische Vielfalt leistet.


NABU Dötlingen-Wildeshausen

Kontaktaufnahme:

 

Marianne Bernhard-Beeskow (Dötlingen)

Tel: 04433-9699856

mail@ms-nordbild.de

 

Wolfgang Pohl (Wildeshausen)

Tel: 04431-5882

wpohl.nabu@gmx.de

 

Spenden für die Natur - Unsere Kontodaten:

Bank   Volksbank Wildeshauser Geest eG

IBAN    DE50 2806 6214 3630 0381 00

BIC       GENODEF1WDH