"Bunter Protest" vor der Blutbuche (Foto: Marianne Bernhard-Beeskow)
"Bunter Protest" vor der Blutbuche (Foto: Marianne Bernhard-Beeskow)

Bürger in Sorge um den Erhalt der Blutbuche vor dem Johanneum

Wildeshausen, 6.9.2019 - Das Krankenhaus Johanneum plant bekanntermaßen an drei Stellen eine Erweiterung. Dass der Anbau an der Visbeker Straße den Bestand der alten Blutbuche gefährdet, bewegt mittlerweile nicht nur viele Wildeshauser. Am Freitag, dem 6. September, versammelten sich gut 40 Bürger aus dem ganzen Landkreis unter der riesigen Buche. Der Baum wurde mit „schützenden Armen“ versehen. Wie berichtet, setzt sich unsere NABU-Ortsgruppe dafür ein, dass die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Oldenburg diesem Baum den Status eines Naturdenkmals verleiht. – Näheres dazu auf dieser Seite.

NAJU-Treffen auf der Streuobstwiese
NAJU-Treffen auf der Streuobstwiese

NAJU-Treffen unter dem Motto "Selbst gepresster Apfelsaft"

Ostrittrum, 12.10.2019 -

Die NAJU-Gruppe traf sich auf dem Gelände von Dr. Kuhlmann, um dort selbst gepressten Apfelsaft herzustellen. Die Kinder staunten nicht schlecht über die große Anzahl der dort vorhandenen Apfel- und Birnbäume verschiedenster Sorten. So dauerte es auch nicht lange, und der Anhänger war prall mit Äpfel und Birnen gefüllt. Danach wurde mit einem Schredder die Maische hergestellt und anschließend in die Apfelpresse gegeben. Der dabei gewonnene Saft wurde aufgefangen, in Flaschen verfüllt und nach getaner Arbeit gemeinsam verkostet.

Weitere Infos zur Aktivität unserer NAJU-Gruppe finden sich auf dieser Seite.

Kraniche im Flug (Foto: Dorothea Bellmer)
Kraniche im Flug (Foto: Dorothea Bellmer)

Vogelkundliche Exkursion zu den Kranichen im Goldenstedter Moor

Dötlingen / Wildeshausen, 18.10.2019 - Auch in diesem Jahr lädt die NABU-Ortsgruppe ein zu einer vogelkundlichen Wanderung zu den Kranichen im Goldenstedter Moor.

Im Spätherbst, auf ihrem Zug von den Brutrevieren in Skandinavien und dem Baltikum zu ihren Überwinterungsplätzen in Afrika, landen tausende von Kranichen im Goldenstedter Moor, um sich auf den Rest der Reise vorzubereiten. - Ludwig Duncker und Jürgen Linnhoff erläutern vor Ort die Lebensweise dieser Zugvögel.

Bitte nach Möglichkeit ein Fernglas mitbringen. Spektive stehen vor Ort auch zur Verfügung. - Schuhe und Kleidung sollten dem Wetter und dem moorigen Boden angepasst sein.

Den Unkostenbeitrag bestimmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst mit einer kleinen Spende.

Termin: Freitag, 18. Oktober 2019

Treffpunkt um 17:00 Uhr auf dem Parkplatz des NIZ beim Haus im Moor, Arkeburger Str. 22, 49424 Goldenstedt - Dauer ca. 2 Std.

 



Tote Grünfinken durch Trichonomaden

Futter- und insbesondere Wasserstellen als Ansteckungsherde

Grünfinken an Futterstelle (Foto: NABU / Wolfgang Schwiebs)
Grünfinken an Futterstelle (Foto: NABU / Wolfgang Schwiebs)

Beim NABU gehen vorwiegend im Sommer, aber auch jetzt noch im Herbst, Meldungen zu erkrankten oder toten Grünfinken ein. Dafür verantwortlich ist der Erreger „Trichomonas gallinae“. Vogelfreunde sind aufgerufen, infizierte Tiere zu melden und die Ausbreitung der Krankheit durch einfache Maßnahmen zu stoppen.

Genaue Zahlen liegen zwar nicht vor. Der NABU geht aber in Schätzungen davon aus, dass bereits der Epidempie im Jahr 2009 etwa 80.000 Grünfinken zum Opfer fielen.

Um die weitere Verbreitung von Trichomonas gallinae zu unterbinden, rät der NABU dringend, das Füttern sofort bis zum nächsten Winter einzustellen, sobald mehr als ein kranker oder toter Vogel an einer Sommerfutterstelle beobachtet werden. Ebenso sollten unbedingt alle Vogeltränken entfernt werden. Selbst die tägliche Reinigung von Futterstellen und Wasserstellen reicht nicht aus, um die Vögel vor Ansteckung zu schützen, sobald kranke Artgenossen in der Nähe sind.

Meldungen über kranke und tote Singvögel nimmt der NABU auf seiner Internetseite www.Gruenfinken.NABU-SH.de entgegen. Verdachtsfälle aus Regionen, in denen der Nachweis des Erregers bislang nicht gelang, sollten den Kreisveterinären angezeigt werden und tote Vögel dort als Proben angeboten werden, damit das Auftreten des Erregers amtlich dokumentiert werden kann.

Weitere Informationen finden sich auf dieser Seite des NABU-Bundesverbands.


Luftballons steigen lassen - nur ein harmloser Spaß?

Warum Luftballons im Freien eine Gefahr für die Umwelt und viele Meerestiere darstellen

Auf Stadtfesten, Geburtstagen, Hochzeiten, Vereinsfeiern und zu anderen Anlässen steigen sie in die Lüfte: 99 Luftballons und mehr. Das sieht ziemlich hübsch aus, zugegeben.

Irgendwann und irgendwo kommen die Ballons aber schließlich doch wieder herunter. Dann landen sie in Wäldern oder nicht selten auch in den Ozeanen, wo sie eine ähnliche Umweltbelastung wie Plastik darstellen. Die Gummiballons geben Schadstoffe ab. In den Schnüren können sich Tiere verfangen, z.B. Meeresschildkröten oder Vögel, und manche Tiere halten die Überreste der Ballons irrtümlich für Nahrung. Wenn sie sie zu sich nehmen, gehen sie elend zugrunde.

Auch so genannte „biologisch abbaubare Luftballons“ stellen keine Alternative dar, denn deren Zerfall dauert ebenfalls mehrere Jahre!

Wer also Luftballons kauft, sollte sie nur zu Hause verwenden, nicht steigen lassen und nach Gebrauch einsammeln und in den Restmüll tun.

 

Auf diesen Seiten finden sich detailliertere Informationen zu den Gefahren durch freigelassene Luftballons :


Für eine naturnahe Gestaltung von Gärten

Schotterwüsten vermeiden und Biodiversität fördern

Schottergarten - Foto: NABU / Iris Barthel
Schottergarten - Foto: NABU / Iris Barthel

Modern, unkrautfrei und pflegeleicht. Dies sind die Schlagworte, mit denen für einen Steingarten im Vorgarten geworben wird. Beobachtungen erwecken den Eindruck, dass der Trend nicht nur auf Privatgrund, sondern auch auf öffentlichen Flächen anhält.

 

Der NABU Niedersachsen kommentiert diese derzeit grassierende klimafeindliche Unsitte und wirbt auf dieser Seite für die Anlage eines naturnahen Gartens, da dieser wider Erwarten wenig Arbeit macht und einen Beitrag für die ökologische Vielfalt leistet.


NABU Dötlingen-Wildeshausen

Kontaktaufnahme:

 

Marianne Bernhard-Beeskow (Dötlingen)

Tel: 04433-9699856

mail@ms-nordbild.de

 

Wolfgang Pohl (Wildeshausen)

Tel: 04431-5882

wpohl.nabu@gmx.de

 

Spenden für die Natur - Unsere Kontodaten:

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