Ludwig Duncker und Marianne Bernhard-Beeskow konnten im Jahr 2025 drei Familien auszeichnen.:

Großenkneten: Familie Siegener
Auf dem Firmengelände der Siegeners befinden sich acht Rauchschwalbennester in einer Garage. Dort wird aktuell die zweite Brut aufgezogen. Die Familie nimmt Rücksicht: Alle Gegenstände sind abgedeckt, das Auto bleibt draußen. Auch ein Kunstnest für Mehlschwalben am Giebel wurde angenommen. Tipp: Ein Segeltuch über dem Auto erleichtert das Miteinander von Mensch und Vogel.

Glane bei Wildeshausen: Familie Johannes
Sechs Rauchschwalbennester befinden sich in der Diele des Hofs. Die Familie achtet darauf, dass die Schwalben freien Zugang haben – ein Fenster im Oberlicht wurde eigens dafür entfernt. Auch Mehlschwalben nisten am Haus und an der Scheune. Die Familie stellte ein Kunstnest bereit, das jedoch nicht angenommen wurde. Tipp: Eine feuchte Lehmpfütze anlegen – Lehm ist essenziell für stabile Nester.

Dötlingen/Vossberg: Familie Täuber
Auf dem Reiterhof der Täubers leben mehrere Rauchschwalben im Offenstall. Die naturfreundliche Umgebung mit Wildblumenwiese, Wasserstelle und Weiden bietet ideale Bedingungen. Sobald die Schwalben aus Afrika zurückkehren, freuen sich Ute und Manni Täuber über deren Ankunft – ein Zeichen für den Frühlingsbeginn und Anlass für Kindheitserinnerungen.
Engagement für Schwalben ist gelebter Naturschutz. Ihre Rückkehr ist jedes Jahr ein Zeichen für Hoffnung und den Wert bewahrter Lebensräume.
Das Projekt "Schwalben willkommen!" wird aus Mitteln der niedersächsischen BINGO!-Umweltstiftung unterstützt.
Informationen zur Aktion "Schwalben willkommen" des NABU Niedersachsen und Hinweise auf weiterführendes Infomaterial erhalten Sie hier.